Instrumente

Meade 10-Zoll Schmidt-Cassegrain auf CGEM-Montierung
Dieses Schmidt-Cassegrain-Teleskop von Meade hat eine Öffnung von 254 mm und eine Brennweite von 2500 mm, das entspricht einem Öffnungsverhältnis von f/10. Visuell verwende ich einen Fokalreducer, der die Brennweite auf 1600 mm reduziert (=f/6.3). Bei dieser Brennweite, lässt sich auch hervorragend eine DSLR einsetzen.
Bei der CCD-Aufnahme kommt ein f/3.3 Fokalreducer zum Einsatz, der die Brennweite nochmals auf 840 mm verkürzt. Der f/3.3-Reducer stellt ein sehr kleines Bildfeld zur Verfügung, und kann deshalb nicht visuell oder in Verbindung mit einer DSLR verwendet werden. Zur Nachführkontrolle ist ein kleiner 80/400 mm-Refraktor aufgesattelt.
Die CGEM von Celestron ist eine GoTo-Montierung mit 20kg Tragkraft. Sie ist eine parallaktische Montierung der Bauart "deutsche Montierung". Gesteuert wird die CGEM von der NextStar-Handbox die 40.000 Objekte gespeichert hat.

Meade 8-Zoll Schmidt-Newton auf CGEM-Montierung
Dieser 8-Zoll Schmidt-Newton von Meade kommt hauptsächlich bei der Fotografie zum Einsatz. Es ist ein System nach Schmidt-Newton mit 203 mm Öffnung und 812 mm Brennweite (f/4). Schmidt-Newtons unterscheiden sich von dem klassischen Newton (Spiegelteleskope) darin, dass sie frontseitig eine so genannte Schmidtplatte eingebaut haben. Durch diese werden die typischen Abbildungsfehler einer Newton-Optik -das so genannte Koma- zur Hälfte reduziert. Koma macht sich dadurch bemerkbar, dass Sterne im Okular und besonders bei großformatiger Fotografie zum Bildrand hin verzerrt erscheinen.
Für die Leitsternkontrolle bei der Fotografie sorgt ein aufgesattelter 80/400 mm-Refraktor.
Dieses Instrument setze ich vorwiegend für die CCD-Bildaufnahme und mit einer DSLR ein. Durch die kurze Brennweite von 812 mm, kann es große Felder am Himmel abbilden, und das große Öffnungsverhältnis von f/4 sorgt bei der Fotografie für kurze Belichtungszeiten. Selbst auf das sehr kleine Feld eines CCD-Chip, passen fast alle Objekte die das Weltall zu bieten hat. Getragen wird der Schmidt-Newton ebenfalls von der CGEM-Montierung von Celestron.

TS Individual 152, 6-Zoll Großfeld-Refraktor auf CGEM-Montierung
Dieser Richfield-Refraktor von der Firma TS hat eine Öffnung von 6 Zoll, das 152 mm entspricht. Die Brennweite beträgt 900 mm was ein Öffnungsverhätnis von f/5.9 ergibt. Das achromatische Objektiv nach Fraunhofer hat - laut Herstellerangabe, einen deutlich reduzierten Farbfehler als vergleichbare Refraktoren dieser Preisklasse. Das Instrument besitzt einen hochwertigen 3-Zoll Crayford-Okularauszug mit 1:11 Untersetzung, somit ist ein feinfühliges Scharfstellen möglich. Der Auszug ist um 360° frei rotierbar.
Der Refraktor dient mir als spezielles Beobachtungsinstrument für Kometen. Da Linsenteleskope keinen Fangspiegel im Strahlengang haben, liefern sie scharfe und kontrastreiche Abbildungen im Okular ab. Dies ist wichtig bei Kometen, um eventuelle vorhandene Details in der Kometenkoma besser erkennen zu können. Weiter bietet die moderate Brennweite von 900 mm mit entsprechenden Okularen weite Felder am Himmel, um auch ausgedehnte Kometen mit Schweif im vollem Umfang im Blick zu haben. So bietet z.B. ein 38mm-Okular mit 70° Gesichtsfeld eine herrliche Übersichtsvergrößerung von 24-fach.
Der TS Individual kommt ebenfalls auf der CGEM-Montierung zum Einsatz, und kann mit dem 80/400mm-Leitrohr bestückt werden. Er ist somit auch zur Fotografie bereit. Sicherlich spielt - trotz der besseren Farbkorrektur, der vorhandene Restfarbfehler eine Rolle - besonders bei der CCD-Fotografie und bei der Planetenbeobachtung. Diesem kann man aber mit speziellen Filtern begegnen. Auf dieser Seite beschreibe ich das näher, und gehe noch etwas konkreter auf den TS 152 ein.

Skywatcher 10-Zoll Newton auf Dobson-Montierung
Dieser 10-Zoll Newton von Skywatcher ist ein klassisches Spiegelteleskop mit 254mm Spiegeldurchmesser und 1200mm Brennweite. Der Tubus ist vorne offen - wie bei jedem Spiegelteleskop.
Der Tubus ruht auf einer sogenannten Dobson-Montierung (benannt nach seinem Erfinder John Dobson/USA) - man sagt auch Rockerbox dazu. Das Funktionsprinzip ist einfach: Eine Holzkiste die horizontal drehbar gelagert sein muss. Darauf wird das Teleskop mit Höhenlager gelegt, so dass auch eine vertikale Verstellung möglich ist. Somit kann das Teleskop in jede beliebige Stelle des Himmels gerichtet werden. Ein Dobson-Teleskop muss natürlich immer von Hand nachgefürt werden um den Sternenlauf zu folgen.
Die Rockerbox habe ich selbst aus 18mm starken Birken Multiplex-Platten gebaut. Dieses Material ist dafür besonders gut geeignet. Als Höhenräder dienen Muffenstopfen (Kanalrohr-Endverschlüsse). Sie sind sehr stabil und haben eine sehr glatte Oberfläche. Als Lager waren hier nicht mal Teflongleiter nötig, sondern nur einfache Kunststoffgleiter (für Stühle, Tische). Die Verstellung geht sehr leicht und ist ausreichend. Für die Gleitung im Azimutal-Lager sorgt Teflon und ein Ebony-Star Ring mit 40cm Durchmesser.

Vixen 5-Zoll Newton R130Sf auf LXD-75
Dieses kleine Teleskop von Vixen mit einer Öffnung von 130 mm und einer Brennweite von 650 mm (f/5) ist ein klassischer Newton (Spiegelteleskop). Es eignet sich sehr gut für die Weitfeld-Beobachtung (ausgedehnte Objekte). Auch zur Fotografie kommt es zum Einsatz. Weiter dient es mir als handliches Gerät für zuhause (Balkon). Es sitzt auf der parallaktischen GoTo-Montierung von Meade, der LXD75 die mit 8-10 kg belastbar ist.
Das Instrument kann ebenfalls mit dem 80/400 mm-Leitrohr bestückt werden, das durch lösen einer Klemme einfach gewechselt werden kann.
Seine Befehle bekommt die LXD75 von der Autostar #497 Handbox, die 30.000 Himmelsobjekte gespeichert hat.